16.11.2015
Dokumentation des ersten landesweiten Vernetzungstreffens für Bürgerbusse Rheinland-Pfalz jetzt verfügbar

Das erste landesweite Vernetzungstreffen für Bürgerbusse in Rheinland-Pfalz fand am 10. Oktober 2015 in Wörrstadt statt. Unser Bild zeigt die Moderatoren Ralph Hintz, Bürgerbus Langenlonsheim, Dr. Holger Jansen, Projektleiter Bürgerbusse Rheinland-Pfalz und nexus Institut, Michael Schué, Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur und Jürgen Wichter, Bürgerbus 'Neubornbus' der Stadt Wörrstadt (v. l. n. r.). Foto: Alexander Sell/Projekt Bürgerbusse Rheinland-Pfalz/nexus Die Themen auf dem ersten landesweiten Vernetzungstreffen für Bürgerbusse aus Rheinland-Pfalz waren vielfältig. Wie wird aus einem regulären Bus ein Bürgerbus, wie lassen sich Telefon- und Fahrdienst optimal organisieren und welche Versicherungen sind notwendig? Das waren nur einige Fragen, die in der jetzt vorliegenden Dokumentation beantwortet werden. 26 Bürgerbusgruppen aus dem ganzen Land waren am 10. Oktober 2015 in der Neubornhalle in Wörrstadt zu Gast. 20 Projekte hatten ihr Fahrzeug dabei.

Ziel des Treffens war in erster Linie ein Erfahrungs- und Informationsaustausch. Nach der Begrüßung von Ingo Kleinfelder, Bürgermeister der Stadt Wörrstadt, und Dr. Lothar Kaufmann, Abteilungsleiter Verkehr und Straßen des Ministeriums des Innern, für Sport und Infrastruktur, folgten Diskussionen in drei Arbeitsgruppen. Die erste Gruppe informierte sich über verschiedene technische Ausstattungen der Fahrzeuge. Eine weitere Gruppe diskutierte, wie sie ihren Telefondienst organisiert haben. In der dritten Gruppe ging es um den Fahrdienst.

In der abschließenden Gesprächsrunde im Plenum diskutierten alle Teilnehmer über den weiteren Weg und ein mögliches Folgetreffen. Ein Treffen mit allen Bürgerbussen solle es eher jedes zweite Jahr geben, so die Meinung der Gäste. Denkbar, so ein weiterer Vorschlag aus dem Plenum, sei aber ein Arbeitstreffen der einzelnen Projektleiter. Die Dokumentation enthält viele praxisnahe Tipps und Empfehlungen, die sowohl für schon bestehende Bürgerbusse als auch für neue Projekte von Interesse sind.

Die Dokumentation können Sie hier kostenlos herunterladen (pdf, 1,5 MB, 15 Seiten)